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Autor Nachricht
Rein



Anmeldungsdatum: 12.10.2009
Beiträge: 406
Wohnort: Leiden, Niederlande

BeitragVerfasst am: 14.01.2014 01:01    Titel:  

Zitat:

Hier noch einmal die 8 Pf in BDr von Gummiplatten und zweimal BDr von Metallplatten.
Rückseitig sieht man deutlich die Prägespuren bei der postfrische Marke (BDr von Metallplatten).


Raf,

hier stimmt etwas NICHT!

Die Prägespure und wie die Vorderseite [wie Ranzoni] aussieht haben NICHTS mit einander zu tun!!!

Ich brauche mehr Material und ich möchte sehen wo das Gummiplattten Mährchen herkommt....

Gruss, Rein
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muesli



Anmeldungsdatum: 14.11.2011
Beiträge: 437
Wohnort: Belgien

BeitragVerfasst am: 14.01.2014 12:02    Titel:  

Hallo Rein,

Ich denke dass Du jetzt doch alle Antworte auf Deine Fragen im Austria Forum bekommen hast ?

http://www.briefmarken-forum.com/t5790p30-1945-wappenzeichnung-drucktechnisch-etwas-mehr#41391

Beste Grüsse,

Raf.
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Rein



Anmeldungsdatum: 12.10.2009
Beiträge: 406
Wohnort: Leiden, Niederlande

BeitragVerfasst am: 14.01.2014 12:08    Titel:  

Raf,

das wäre schön! Sicher ich habe da viele Antworte bekommen, aber wie in meine letzte Beitrag gesagt, etwas stimmt nicht!!!

Gruss, Rein
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Rein



Anmeldungsdatum: 12.10.2009
Beiträge: 406
Wohnort: Leiden, Niederlande

BeitragVerfasst am: 14.01.2014 12:10    Titel:  

Die 2 in Stichtiefdruck:


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Rein



Anmeldungsdatum: 12.10.2009
Beiträge: 406
Wohnort: Leiden, Niederlande

BeitragVerfasst am: 14.01.2014 15:46    Titel:  

Die 3 in Stichtiefdruck:


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Rein



Anmeldungsdatum: 12.10.2009
Beiträge: 406
Wohnort: Leiden, Niederlande

BeitragVerfasst am: 14.01.2014 15:47    Titel:  

Die 5 in Stichtiefdruck:


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Rein



Anmeldungsdatum: 12.10.2009
Beiträge: 406
Wohnort: Leiden, Niederlande

BeitragVerfasst am: 14.01.2014 16:00    Titel:  

Wie vielleicht einer schon bemerkt hat, gab es dies Diskussion in mehrere Fora.

Die meist interessante und relevante Bemerkungen folgen jetzt:


http://www.philaforum.com/forum/thread.php?threadid=29744&threadview=0&hilight=&hilightuser=0&page=1

Zitat:
Original von hidge
Hallo die Gemeinde !

@Rein, Herzlichen Dank für deine wie immer sehr informativen Ausführungen. Auch in meinem ANK-Österreichspezial aus dem Jahre 2009 ist dies mit den Druckverfahren wie bei dir angeführt.

Ich bin allerdings in der glücklichen Lage die Post- und Telegraphenverordnungsblätter von 1945 bis 2007 zu besitzen.
Was im Post- und Telegraphenverordnungsblatt Nr. 7 vom 21. 5. 1946 über die Wappenserie steht sieht man in den Anhängen.


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mfG

Hannes


D.h. dass einiges schon SEHR lange bekannt war, aber NIE - bis vor einige Jahre - alle Kataloge erreicht hat! Ins besonderes die ANK war sehr wenig alert...
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Rein



Anmeldungsdatum: 12.10.2009
Beiträge: 406
Wohnort: Leiden, Niederlande

BeitragVerfasst am: 14.01.2014 16:31    Titel:  

http://www.briefmarken-forum.com/t5790p15-1945-wappenzeichnung-drucktechnisch-etwas-mehr

Zitat:

Hallo Sammlerfreunde,

ich weiß nicht, ob das eine Hilfe ist, oder nur zu noch mehr Verwirrung führt –
folgenden Abschnitt aus der Zeitschrift „Die Postmarke“ vom Mai 1946, die sich auf die amtlichen Verlautbarungen beruft, kann ich hier zitieren:

Druckverfahren der Pfennig-Werte:

nur in Buchdruck erschienen:
3, 4, 5, 6, 8, 10, 12, 15, 16, 25, 40, 50 und 60 Rpf.

davon Buchdruck, Druck von Metallplatten: 3, 4, 8, 10, 12, 15, 16, 25, 30, 38, 40, 42, 50, 68 und 80 Rpf.

und Buchdruck, Druck von Gummiplatten: 5, 6, 8 und 12 Rpf.


nur in Offsetdruck: 20 und 24 Rpf.

Sowohl Buch- wie auch Offsetdruck: 30, 38, 42 und 80 Rpf.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard


Auch hier sehr frühe Information!
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Rein



Anmeldungsdatum: 12.10.2009
Beiträge: 406
Wohnort: Leiden, Niederlande

BeitragVerfasst am: 14.01.2014 16:38    Titel:  

http://www.briefmarken-forum.com/t5790p15-1945-wappenzeichnung-drucktechnisch-etwas-mehr

Zitat:
Hallo Sammlerfreunde,

noch einen interessanten Artikel zur Wappenserie gefunden...

Herstellung der Buchdruck-Gummiplatte:

Die aus Zink hergestellten Hochdruckplatten der Wappenserie zu 5, 6, 8, und 12 Rpf. Wurden in die Klischeegummipresse eingelegt und mit dem Matrizenmaterial bedeckt. Der Presse entnahm man den Tiefdruck (Matrize), der hierauf mit der Gummiplatte bedeckt, eingepresst und vulkanisiert wurde. Damit war die druckreife Platte hergestellt. ....

Herstellung der Buchdruck-Metallplatten:

Von einer Zinkätzung mit 10 Markenbildern wurden auf einer Presse Prägungen in Blei hergestellt. Von diesen Bleimatrizen wurden sodann in galvanischen Eisenbädern Metallhäute erzeugt, diese nach Verzinnen und hintergießen mit Blei auf genaue Stärke und Größe gefräst und dem Druck zugeführt.

Herstellung der Offsetplatten:

Als Vorlage für die Offsetplatten wurde eine schwarz-weiße Strichzeichnung angefertigt und diese auf Markengröße fotografiert, 4 Blatt zu 50 Stück (fünf 10er-Streifen) auf Film addiert, auf Zink kopiert und die fertiggestellte Platte an die Offsetmaschine zum Druck abgegeben.

(Quelle: „Die Wappenserie 1945“ von Ing. Willibald Tettinek aus „Die Postmarke“ Mai/Juni 1947)
Herzliche Sammlergrüße
Gerhard


Und wie erkennt man die Gummiplatten???
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Rein



Anmeldungsdatum: 12.10.2009
Beiträge: 406
Wohnort: Leiden, Niederlande

BeitragVerfasst am: 14.01.2014 16:50    Titel:  

http://www.briefmarken-forum.com/t5790p15-1945-wappenzeichnung-drucktechnisch-etwas-mehr

In Michel:

Zitat:


BDr von Gummiplatten = weiche Kontouren, keine Prägespuren möglich

BDr von Metallplatten = scharfe Kontouren, rückseitig Prägespuren sichtbar


Stimmt das mit was wir beobachten????
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drkohler



Anmeldungsdatum: 21.09.2007
Beiträge: 287
Wohnort: Basel

BeitragVerfasst am: 14.01.2014 19:16    Titel:  

"Stimmt das mit was wir beobachten????"
Schau doch deine eigenen Bildausschnitte am Anfang des Threads an. Da hast du dich auf "Ranzoni" eingeschossen. Dein sechster Beitrag zeigt deutlich Buchdruck als "2 Gummibilder" und "1 Metallbild"...
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Rein



Anmeldungsdatum: 12.10.2009
Beiträge: 406
Wohnort: Leiden, Niederlande

BeitragVerfasst am: 14.01.2014 21:52    Titel:  

Zitat:
Dein sechster Beitrag zeigt deutlich Buchdruck als "2 Gummibilder" und "1 Metallbild"...


WIESO????

Alle Konturen Scharf und Ranzoni deformiert!!


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Rein



Anmeldungsdatum: 12.10.2009
Beiträge: 406
Wohnort: Leiden, Niederlande

BeitragVerfasst am: 14.01.2014 22:01    Titel:  

Alle Konturen Scharf und Ranzoni deformiert!!


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Wenn man so unscharfe Konturen definiert dann sind die meiste Deutsche Reich und Bund Briefmarken in Buchdruck entweder von Gummiplatten oder Metallplatten!!!

Und das wäre eine schöne Ausdehnung von Michel Deutschland Spezial sein...

Auch ob die Prägespure da sind oder nicht hängt nicht ab von Gummi oder Metall! Meistens soll man erst gut unten die Gummiriffelung gucken und dann noch mal die Papierdicke fest stellen oder die Siebstruktur und wo die Siebseite war.....

Dass es unterschiedlich hergestellte Platten gab ist noch heraus zu finden! Aber welche Erkennungs-Kriteria dazu gehören????

Vielleicht wissen wir mehr über die ebenfalls in 1945 ausgegebene BEP-Marken! Smile Laughing
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muesli



Anmeldungsdatum: 14.11.2011
Beiträge: 437
Wohnort: Belgien

BeitragVerfasst am: 14.01.2014 22:18    Titel:  

Hallo Rein,

Bei Deine 6 letzt gezeigten Bilder ist es doch deutlich?

6 Pf : Gummiplatten und Ranzoni stark deformiert
8 Pf : Metallplatten und Ranzoni besser
10 Pf : Metallplatten und Ranzoni gut lesbar
3 Pf : idem
4 Pf : idem
5 Pf : Gummiplatten und Ranzoni schlecht lesbar

Bei die Zeichnung der Ornamente sieht man es noch besser als beim Namen des Graveurs.

Und das steht doch genau so im Michel Spezial ?
Nur die 8 gibt es in 2 Versionen (siehe meine Bilder).


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8 Gummiplatten


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8 Metallplatten


Die einzige Funde bisher ist denke ich dass Dein Michel-Katalog zu alt ist.

Beste Grüsse,

Raf.


Zuletzt bearbeitet von muesli am 14.01.2014 22:37, insgesamt einmal bearbeitet
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drkohler



Anmeldungsdatum: 21.09.2007
Beiträge: 287
Wohnort: Basel

BeitragVerfasst am: 14.01.2014 22:29    Titel:  

Ich weiss nicht was mit "Prägespuren auf der Rückseite" hier gemeint wird. Bei amerikanischen Marken meint man hier die leichten Set-offs, die entstehen, wenn die noch leicht feuchten Markenbögen (im Flachdruckverfahren) aufeinander gestapelt sind und sich so etwas Farbe eines Bogens auf die Gummiseite des anderen Bogens übertragen kann. Hat mit dieser Diskussion aber wahrscheinlich nichts zu tun. Da ich nicht weiss, wie diese üsterreichischen Marken genau gedruckt wurden, kann ich hier auch Nicht viel dazu sagen (zB sind die Designs der Buchdruckmarken und Offsetmarken genau gleich gross?).
Ein Problem der Gummimatten ist aber, dass sie am Rand "ausleieren" (können) und dann extrem unscharfe Ränder erzeugen, und die "Ranzonis" der untersten Markenreihe sind da ja am Stärksten betroffen...
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