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Stockflecken auf Briefmarken
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Afredolino



Anmeldungsdatum: 14.07.2005
Beiträge: 1926
Wohnort: 8762 Schwanden/GL

BeitragVerfasst am: 19.09.2005 20:26    Titel: Stockflecken auf Briefmarken  

Ich habe in meinen Briefmarkensammlungen viele Briefmarken mit Stockflecken Confused .

Nun gibt es von Lindner einen "Stockflecken-Entferner" um diese Unschönheiten zu entfernen.

Nun meine Fragen: Ist dieses Mittel wirksam ? Wenn ja, sind dann diese Flecken für immer weg oder kommen die wieder? Hat schon mal jemand dieses Mittel ausprobiert und was für Erfahrungen hat er damit gemacht?
Gibt es noch eine andere Methode, um diese Flecken zu entfernen? Rolling Eyes

Ich habe mal gelesen, dass diese Stockflecken entstehen, wenn man die Briefmarken in einem Album mit schwarzen Seiten sammelt. Stimmt das? Wie müssen Briefmarken gelagert werden, damit diese Flecken nicht entstehen?

Afredolino
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Beginn den Tag mit einem lächeln und Du hast ihn schon gewonnen
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klassiker



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 621
Wohnort: Bern

BeitragVerfasst am: 19.09.2005 21:18    Titel: Re: Stockflecken auf Briefmarken  

Afredolino hat Folgendes geschrieben:
Gibt es noch eine andere Methode, um diese Flecken zu entfernen?


"Manchmal hilft ein etwa 10%iges Natriumbisulfit-Bad (auch Natriumhydrogensulfit genannt), das auch zur Auffrischung der Markenfarben und vergilbten Papiers geeignet ist.
Mehr Erfolg verspricht eine Doppelbehandlung. Die Marke zunächst einige Minuten in Wasser legen, in dem ein paar Kristalle Kaliumpermanganat gelöst sind. Die Marke kommt völlig unansehnlich braun aus diesem Bad heraus. Diese vielleicht beängstigende Verfärbung verschwindet aber schnell in einem zweiten Bad mit Natriumbisulfit. In leichten Fällen kann auch Essig oder Salmiakgeist zur Auffrischung und Beseitigung der Stockflecke genügen. Nach jeder Behandlung gründlichst, möglichst unter fließendem Wasser, waschen und danach trocknen."

Zitat:
Ich habe mal gelesen, dass diese Stockflecken entstehen, wenn man die Briefmarken in einem Album mit schwarzen Seiten sammelt. Stimmt das? Wie müssen Briefmarken gelagert werden, damit diese Flecken nicht entstehen?


"Stockflecke, bräunl. Verfärbung im Papier von Marken und Ganzbriefen in Form unterschiedl. großer Flecke, die durch zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum (evtl. zu beheben mit Blaugel) und zu geringe Frischluftzufuhr (deshalb Album öfter einmal durchblättern und nur stehend aufbewahren) auftreten und bestenfalls aus gestempelten Marken entfernt werden können."

Beide Zitate aus: Ullrich Häger, Großes Lexikon der Philatelie in zwei Bänden,
Band 2, Bertelsmann Lexikon-Verlag, Gütersloh 1978

Da ich es nie ausprobiert habe, kann ich für das "Rezept" keine Garantie übernehmen; vielleicht probierst Du das erstmal mit einem relativ billigen Stück aus.

Viel Erfolg!
Chris
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http://www.klassische-philatelie.ch
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klassiker



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 621
Wohnort: Bern

BeitragVerfasst am: 30.10.2005 23:51    Titel:  

Gibt's schon Ergebnisse, entweder mit Lindner oder mit dem Hausmittel?

Chris
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Afredolino



Anmeldungsdatum: 14.07.2005
Beiträge: 1926
Wohnort: 8762 Schwanden/GL

BeitragVerfasst am: 31.10.2005 15:47    Titel:  

Hallo klassiker,

ich habe es mal mit dem Lindner-Mittel versucht, bin aber mit dem Ergebnis nicht sonderlich zufrieden. Confused Die Flecken sind nicht ganz verschwunden. Es ist besser als vorher aber nicht befriedigend.

Nun werde ich es mal mit dem "Hausmittelchen" versuchen. Wo krieg ich das Natriumhydrogensulfit und das Kaliumpermanganat her? Aus der Apotheke?

Gruss
Afredolino
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klassiker



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 621
Wohnort: Bern

BeitragVerfasst am: 31.10.2005 19:06    Titel:  

Afredolino hat Folgendes geschrieben:
Wo krieg ich das Natriumhydrogensulfit und das Kaliumpermanganat her? Aus der Apotheke?


Sicher die beste erste Anlaufstelle.
Wenn das in der Apotheke aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert, kannst Du (wenn Du Kontakte in der Szene hast Wink) vielleicht mal einen Chemielehrer oder Jemanden aus einem Labor fragen.

Wenn das Alles nicht funktioniert, pm an mich - ich kenne ein paar Leute ... Wink

Ciao,
Chris
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UNISTO



Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 55
Wohnort: 7000 Chur

BeitragVerfasst am: 03.01.2007 10:07    Titel: Re: Stockflecken auf Briefmarken  

klassiker hat Folgendes geschrieben:
Afredolino hat Folgendes geschrieben:
Gibt es noch eine andere Methode, um diese Flecken zu entfernen?


"Manchmal hilft ein etwa 10%iges Natriumbisulfit-Bad (auch Natriumhydrogensulfit genannt), das auch zur Auffrischung der Markenfarben und vergilbten Papiers geeignet ist.
Mehr Erfolg verspricht eine Doppelbehandlung. Die Marke zunächst einige Minuten in Wasser legen, in dem ein paar Kristalle Kaliumpermanganat gelöst sind. Die Marke kommt völlig unansehnlich braun aus diesem Bad heraus. Diese vielleicht beängstigende Verfärbung verschwindet aber schnell in einem zweiten Bad mit Natriumbisulfit. In leichten Fällen kann auch Essig oder Salmiakgeist zur Auffrischung und Beseitigung der Stockflecke genügen. Nach jeder Behandlung gründlichst, möglichst unter fließendem Wasser, waschen und danach trocknen."

Zitat:
Ich habe mal gelesen, dass diese Stockflecken entstehen, wenn man die Briefmarken in einem Album mit schwarzen Seiten sammelt. Stimmt das? Wie müssen Briefmarken gelagert werden, damit diese Flecken nicht entstehen?


"Stockflecke, bräunl. Verfärbung im Papier von Marken und Ganzbriefen in Form unterschiedl. großer Flecke, die durch zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum (evtl. zu beheben mit Blaugel) und zu geringe Frischluftzufuhr (deshalb Album öfter einmal durchblättern und nur stehend aufbewahren) auftreten und bestenfalls aus gestempelten Marken entfernt werden können."

Beide Zitate aus: Ullrich Häger, Großes Lexikon der Philatelie in zwei Bänden,
Band 2, Bertelsmann Lexikon-Verlag, Gütersloh 1978

Da ich es nie ausprobiert habe, kann ich für das "Rezept" keine Garantie übernehmen; vielleicht probierst Du das erstmal mit einem relativ billigen Stück aus.

Viel Erfolg!
Chris


Ich habe deine Anleitung für die Stockfleckenentfernung gelesen und mich auf den Weg zur Aphotheke gemacht. Ich habe nach abgabe einer Unterschrift und mit Versprechen, dass ich keine Stinkbomben oder andere Feuerwerkskörper herstelle je 10 gramm Natriumhydrogensulfit und Kaliumpermanganat erhalten. Beides in Pulverform. Da ich keine milligramm Waage besitze kann ich keine abmessungen machen für ein 10% iges Bad. Genügt z.B eine Pinzette Natriumhydrogensulfit mit 1 dl. Wasser ? Muss ich speziell auf etwas achten, ausser dass ich Latexhandschuhe anziehen soll ? (Braune Finger).


Zuletzt bearbeitet von UNISTO am 03.01.2007 14:07, insgesamt einmal bearbeitet
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Hamlet
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Anmeldungsdatum: 05.05.2004
Beiträge: 3455
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BeitragVerfasst am: 03.01.2007 10:42    Titel:  

Ach das eignet sich auch zum Herstellen von Pyrotechnik? Wieso sagt mir das keiner vor Sylvester? Cool

Hamlet
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UNISTO



Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 55
Wohnort: 7000 Chur

BeitragVerfasst am: 03.01.2007 11:07    Titel:  

Ja, es handelt sich bei den mitteln um Giftklasse 3 ,Brandfördernd/Explosiv. Die menge von 10 gramm würde aber kaum reichen um Pyrotechnisches Material herzustellen Wink

Zuletzt bearbeitet von UNISTO am 03.01.2007 14:07, insgesamt einmal bearbeitet
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Sa



Anmeldungsdatum: 11.08.2006
Beiträge: 32
Wohnort: Aarburg

BeitragVerfasst am: 03.01.2007 12:48    Titel: Vorsicht!!!!!  

Ratschlag eines Chemikers

Bitte, trage eine Schutzbrille (Sonnenbrille Cool , Skibrille etc) wenn Du damit herumpröbelst. Auch kleine Mengen können sehr gefährlich sein! Bei Hautkontakt sofort mit viel Wasser abwaschen.Exclamation

Viel Spass Very Happy

Sa
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UNISTO



Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 55
Wohnort: 7000 Chur

BeitragVerfasst am: 03.01.2007 12:50    Titel:  

Danke, ich werde deinen Rat befolgen !!!
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philaworld



Anmeldungsdatum: 05.05.2009
Beiträge: 40
Wohnort: Dübendorf

BeitragVerfasst am: 06.05.2009 23:49    Titel: Behandelte Briefmarken  

Ja ich wiess es ist schon ein alter Beitrag. Dennoch ist die Info wichtig.

Die Markenreinigung ist im nachhinein erkennbar, durch die kristalle verändert sich das Farbverhalten unter der Quarzlampe.

Leider ist das Reinigen von Marken oder ganzen Frankaturen heute sehr verpöhnt. Ich habe schon Attest gesehen (habe sogar selbst einen in der Sammlung) wo darauf speziell hingewisen wird, dass die Marke gerinigt wurde.

Freundliche Sammlergrüsse
Philaworld
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sydney2000



Anmeldungsdatum: 03.07.2009
Beiträge: 669
Wohnort: Ballina NSW 2478, Australia

BeitragVerfasst am: 28.04.2013 08:52    Titel:  

....ist ja eine alte Geschichte und in der Zwischenzeit hat sicher jemand hier eine Superloesung gefunden.....

oder nicht?

Liaebi Grueaess

zimi Very Happy
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Don't worry about the world coming to an end today. It's already
tomorrow in Australia!
(Charles Schultz)
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Dirk Nagel DE



Anmeldungsdatum: 02.06.2010
Beiträge: 1334
Wohnort: DE-66557 Illingen/Saarland

BeitragVerfasst am: 28.04.2013 11:32    Titel:  

zimi bei der geschichte denke ich net daß da jemand das richtige Mittelchen gefunden hat.

Wobei es im Fachhandel ja das ein oder andere Mittelchen geben soll, welches ich leider auch noch nicht erprobt habe
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vacallo



Anmeldungsdatum: 16.12.2012
Beiträge: 219
Wohnort: Langenthal

BeitragVerfasst am: 28.04.2013 12:43    Titel:  

Nein, keine Lösung: Stockflecken bleiben stockig.
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prosee



Anmeldungsdatum: 10.07.2009
Beiträge: 950
Wohnort: 8404 Winterthur

BeitragVerfasst am: 29.07.2015 17:27    Titel:  

Hallo zusammen

Ich habe ein interessantes Brieflein (ohne Marke) welches stockfleckig ist. Hat jemand von euch schon Erfahrungen gemacht mit ganzen Briefen reinigen?

Das Mittel von Lindner ist für lose Marken recht gut.

Danke und Gruss
prosee
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Man verliert die meiste Zeit damit, dass man Zeit gewinnen will.
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