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Verlust oder Diebstahl von Briefmarken
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muesli



Anmeldungsdatum: 14.11.2011
Beiträge: 403
Wohnort: Belgien

BeitragVerfasst am: 12.05.2017 10:31    Titel: Verlust oder Diebstahl von Briefmarken  

Hallo,

Ich habe ein Einschreibebrief nach Prof. Dr. Ulrich Ferchenbauer, Prüfer, in Wien geschickt mit einige teure und seltene Stücke zur Prüfung. Diese Sendung ist aber nie angekommen. Die Sendungsverfolgung lautet noch immer (seit mehr als 3 Monate) "Sendung in Bearbeitung" bei Post Wien. Ich habe die Post angerufen und diese Leute geben mir noch wenig Hoffnung dass diese Sendung gefunden wird. Passiert aber selten sagt man. Der Prüfer (Dr Ferchenbauer) sagt mir dass es schon mehr passiert ist mit Sendungen an seine Adresse.

Das wichtigste Stück im Brief war ein Beleg mit 50 Kr Marke der Ausgabe 1867 von Wien nach Paris mit ein älteres Prüfungsattest dabei. Die Frage an Dr. Ferchenbauer war ein neues Attest zu machen. Heutiger KW um 4.000 Euro.
Ist dieser Brief richtig verloren gegangen und findet man diese nicht wieder oder hat jemand der Brief "gefunden" und versucht der Inhalt zu verkaufen?

Vielen Dank für alle Hilfe um dieser Beleg zurück zu finden!

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muesli



Anmeldungsdatum: 14.11.2011
Beiträge: 403
Wohnort: Belgien

BeitragVerfasst am: 12.05.2017 10:34    Titel:  

Hallo Sammlerfreunde,

Dieser seltener Brief mit 3 x 5 Soldi Marken der Ausgabe 1867 und in Österreich (Ragusa, Dalmatien) gebraucht statt in der Levante! war in die selbe Sendung nach Dr Ferchenbauer und ist ebenfals verschwunden.

Herzlichen Dank für eine kurze Meldung wenn diese irgendwo auftaucht.

Beste Grüsse,

Raf.


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bytebull



Anmeldungsdatum: 18.11.2013
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 13.05.2017 07:30    Titel:  

Wenn es ein Langfinger war der regelmässig die Briefe an diesen Professor klaut, dann könnte man dies sicherlich mit Markierfarbe herausfinden. Ich denke, du hättest den
Brief auch an Zumstein senden können, die hätten wohl auch ein Attest gemacht und da sich bei uns die Postangestellten mit Briefmarken eh nicht mehr auskennen, wäre er wohl nicht geklaut worden 😀

Viel helfen wird es nicht, aber eventuell nützt dir diese Seite noch etwas.

http://www.pro-philatelie.info/gesucht/suchseite.html

Gruss
Bytebull
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vacallo



Anmeldungsdatum: 16.12.2012
Beiträge: 221
Wohnort: Langenthal

BeitragVerfasst am: 13.05.2017 15:15    Titel:  

Ulrich Ferchenbauer ist der grösste Oesterreich-Prüfer und -Spezialist, weltweit anerkannt. Kein Vergleich mit Zumstein.
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muesli



Anmeldungsdatum: 14.11.2011
Beiträge: 403
Wohnort: Belgien

BeitragVerfasst am: 13.05.2017 15:18    Titel:  

Und das altes Attest war auf seine Name. Deswegen habe ich ein neues Attest angefragt bei Dr Ferchenbauer.
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altschweiz-sammler



Anmeldungsdatum: 13.06.2011
Beiträge: 216

BeitragVerfasst am: 15.05.2017 16:38    Titel:  

Hallo allerseits!

Schade, wenn wertvolle Einzelstücke auf dem Postweg "verloren" gehen. Schlimm genug, dazu kommt, dass wenn die Sendung nicht bis zum Warenwert versichert ist, man mit der Entschädigung der Post, die bei dieser Sendung deutlich tiefer als der Marktwert (den ideellen Wert lassen wir mal aussen vor) sein dürfte, man gleich nochmal in die Röhre guckt.

Man könnte eine Rubrik in einem Forum oder sogar ein eigenes Forum/Website für solche verlorene Unikate erstellen, um solchen Machenschaften entgegenzuwirken. Ist aber eine Frage von Aufwand, Kosten und Ertrag.

Aber nach solchen Erfahrungen müsste man hellhörig werden, bei der Post, beim Sender und beim Prüfer (Ware nur genügend versichert schicken, ist teuer, aber besser als Geld auch weg).

@muesli
Vielleicht bist Du gegen Diebstahl versichert? Schau mal auf deiner Hausratsversicherungs Police nach. Ob die jedoch zahlen, weiss ich nicht genau. Vielleicht braucht es hierfür eine Bestätigung, dass es Diebstahl war. Oder vielleicht übernimmt es die Hausratversicherung trotzdem? Weiss nicht genau, könnte sein, vielleicht auch nicht.

So far, liebe Grüsse
_________________
Google weiss... wo die Info ist, die ich suche...
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StampFan



Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 545

BeitragVerfasst am: 15.05.2017 16:56    Titel:  

Einige Auktionshäuser sind versichert sowohl für Sendungen von Ihnen als für Sendungen zu Ihnen. Es muss nur "eingeschrieben" gesendet werden.

Gruss

StampFan
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muesli



Anmeldungsdatum: 14.11.2011
Beiträge: 403
Wohnort: Belgien

BeitragVerfasst am: 15.05.2017 20:19    Titel:  

Hallo Sammlerfreunde,

Bisher habe ich nichts von Versicherungen zu erwarten denke ich.
Ich habe schon nachgefragt und ich habe wenig Hoffnung.

Die einzige Hoffnungen müssen kommen von der Post selbst wo man eine Suche startet oder vom Internet wo ich schon in 4 verschiedenen Foren die Bilder dieser Stücke gepostet habe. Vielleicht tauchen diese auch wieder eines Tages auf und sieht der Käufer oder Besitzer dass es kein rechtmässiger Kauf war.

Prof. Dr Ferchenbauer hat mir dieses Wochenend geschrieben das er selber bei der Österreichische Post eine Suche starten wird.
Für ein so bekannter Prüfer ist das auch wichtig dass die Stücke von Kunden nicht irgendwo unterwegs verschwinden.

Und schliesslich: es geht nicht nur ums Geld aber auch um diese relativ seltene Stücke aus meine Sammlung der 1867er Ausgabe.
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Martin



Anmeldungsdatum: 02.04.2009
Beiträge: 1257
Wohnort: $chw€!z

BeitragVerfasst am: 20.10.2017 20:11    Titel:  

hallo muesli

gibt es Neuigkeiten zu diesem Fall?

Gruess, Martin
_________________
es gibt nichts interessanteres als ein spannendes hobby zu haben
750 Jahre Bern
Halt Schweizer Zoll
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muesli



Anmeldungsdatum: 14.11.2011
Beiträge: 403
Wohnort: Belgien

BeitragVerfasst am: 20.10.2017 21:20    Titel:  

Hallo Martin,

Nichts mehr gehört oder gelesen seitdem.
Die Post sagte dass ich die Sendung versicheren müsste. Einschreiben aleine ist nichts? Wozu dann noch mit Einschreiben senden als man die Post nicht mehr vertrauen kann?
Die Chance auf Verlust oder Diebstahl ist viel grösser wenn man etwas aufsendet an einen Prüfer denke ich. Hoffentlich lernen unsere Freunde aufs Forum etwas davon.
Von Dr Ferchenbauer auch nichts mehr gehört.
Ich hoffe dass eines Tages ein Stück auftaucht aufs Internet oder in einer Auktion aber diese Laute wissen das auch wahrscheinlich und damit ist die Chance sehr klein.
Hoffentlich gibts noch ehrliche Leute auf dieser Welt wenn man etwas zu verkaufen anbietet und man hat irgendwo gelesen dass es gestohlene Ware sind.

Beste Grüsse,

Raf.
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drkohler



Anmeldungsdatum: 21.09.2007
Beiträge: 279
Wohnort: Basel

BeitragVerfasst am: 21.10.2017 09:32    Titel:  

Das ist wirklich das Horrorszenario für jeden Sammler.
Wenn ich Markenheftchen von/an amerikanischen Kollegen bekomme/zuschicke, brauchen wir nie eingeschriebene Briefe (auch innerhalb der USA wird nie eingeschrieben verschickt). Alle amerikanischen Kollegen sind der Meinung, dass so ein Zettel im Wesentlichen "STEAL ME" bedeutet in den Staaten. Aber die Beträge sind auch nie wirklich hoch (ein $150-im-Wert Brief ging mal verloren, war glaube ich entgegen den "Regeln" eingeschrieben gesendet).
Aber etwas wirklich Wertvolles habe ich noch nie verschicken müssen, gäbe wohl ein längeres Aktenstudium. Gerade mit Briefmarken hat man da schlechte Karten bei der PTT, wenn ich das Kleingeschriebene "richtig" interpretiere.
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muesli



Anmeldungsdatum: 14.11.2011
Beiträge: 403
Wohnort: Belgien

BeitragVerfasst am: 21.10.2017 10:23    Titel:  

Hallo Sammlerfreunde,

Ich denke dass es nicht nur "Einschreiben" oder "Versicherte Sendung" sind die unehrliche Menschen eine Indikation geben das etwas Wertvolles im Brief ist. Aber vor allem der Adressierte: ein Prüfer z.B.

Nicht vergessen dass die letzte Spur vom Brief in die Post von Österreich selbst war. Dort ist die Sendung "verloren" gegangen. Sendungen zwischen Privatpersonen haben also weniger Risiko.
Schade aber dass die Österreichische Post nichts tun wollte oder auch kein Kontakt mit mir genommen hat, wenigstens mit ein "sorry". Weil wir sind sicher dass es da passiert ist. Dr. Ferchenbauer könnte die Wert und Seltenheit bestätigen.

Ich denke dass ich nichts mehr zum Prüfer schicke in die Zukunft!

Beste Grüsse,

Raf.
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Dirk Nagel DE



Anmeldungsdatum: 02.06.2010
Beiträge: 1340
Wohnort: DE-66557 Illingen/Saarland

BeitragVerfasst am: 22.10.2017 16:21    Titel:  

für mich stellen sich hier folgende fragen:

1. wie sieht das Ergebnis aus wenn man bei der Polizei Anzeige erstattet wegen Diebstahl gegen unbekannt?

2. obwohl der Einschreibebrief nicht versichert ist, hat die Post doch ersatz zu liefern bzw. ist diese in der Haftung, sie kann sich nicht einfach rausreden ist nicht versichert und noch in der Zustellung. Ich denke in dem Fall ist dies rechtlich zu prüfen in wiefern die Post als Transport- und Dienstleistungsunternhemen ihrer Pflicht und Aufgabe nachgekommen ist.
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muesli



Anmeldungsdatum: 14.11.2011
Beiträge: 403
Wohnort: Belgien

BeitragVerfasst am: 22.10.2017 17:55    Titel:  

Hallo Dirk,

Der Beamte der Post AT sagte dass die Sendung wahrscheinlich verloren gegangen ist im Sortierzentrum. Das soll noch passieren (?). Ich konnte nur den Preis vom Einschreiben-Porto zurück bekommen weil der Inhalt nicht versichert worden ist. Ich kann auch nicht beweisen was der Inhalt vom Brief gewesen ist. Es könnte auch ein leerer Umschlag gewesen sein.
Ob das alles stimmt und was ich gegen die Post tun kann weiss ich nicht.
Ich bin in Belgien mit mein Einschreibebeweis zur Post gegangen und gefragt ob sie eine Untersuchung fragen könnten bei Post AT aber das war nicht möglich. Ich konnte nur das Porto zurück bekommen wie man in Österreich auch gesagt hat.
Ob es Diebstal war oder richtig Verlust in die Post kann ich auch nicht rausfinden. Nur wenn eines Tages eines der Stücke wieder auftaucht bin ich sicher.

Beste Grüsse,

Raf.
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StampFan



Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 545

BeitragVerfasst am: 22.10.2017 21:37    Titel:  

Hat Jemand Erfahrung wie es in der Schweiz aussieht und was zu machen wäre wenn ein eingeschriebener Brief oder Packet verloren geht oder beschädigt wird?

Hat schon Jemanden im Forum eine Entschädigung erhalten bei Schadensfall?

Gruss

StampFan
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